Millionenförderung für neuartiges Implantat gegen Grünen Star
Entwickeln ein neuartiges, individuell steuerbares Implantat gegen Grünen Star: Dr. Maximilian Binter (links) und Dr. Heiko Fuchs. Copyright: Karin Kaiser/MHH
Entwickeln ein neuartiges, individuell steuerbares Implantat gegen Grünen Star: Dr. Maximilian Binter (links) und Dr. Heiko Fuchs. Copyright: Karin Kaiser/MHH
Kleiner, aber ausreichend: Prof. Dr. Robert Zweigerdt und Prof. Dr. Ulrich Martin präsentieren den neuen 300-Milliliter-Bioreaktor.
MHH-Biochemiker forscht an Alternativen zu Antibiotika und erhält zwei Millionen Euro von der Europäischen Union.
Im Projekt MIGRATe wird Professor Dr. James Thackeray, Molekularmediziner an der Klinik für Nuklearmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), nicht-invasive molekulare Bildgebungsansätze erforschen. Ziel ist es, entzündliche Zellen und die Aktivierung von Fibroblasten im Herzen und in den mit ihm verbundenen Netzwerkorganen zu untersuchen und so gezielte therapeutische Eingriffe präzise zu steuern. Das soll einer besseren Therapie nach einem Herzinfarkt dienen.
Die akute myeloische Leukämie (AML) und die chronische lymphatische Leukämie (CLL) gehören zu den häufigsten Blutkrebsformen im Erwachsenenalter. Je nach Krankheitsstadium erhalten Betroffene eine Chemotherapie, Immuntherapie oder eine Stammzelltransplantation. Ob die Leukämie sehr gut auf die Therapie anspricht, lässt sich schon früh im Behandlungsverlauf mit Hilfe der sogenannten messbaren Resterkrankung (Measurable residual disease, MRD) bestimmen.
Etwa 40 Prozent der Menschen in Deutschland haben eine oder mehrere chronische Erkrankungen. Viele benötigen eine permanente fachärztliche Betreuung und müssen sich regelmäßig persönlich in der Praxis vorstellen. Dabei sind Blutuntersuchungen häufig der einzige Grund für den Termin. Gerade in ländlichen Gebieten, wo die Praxen nicht selten weit entfernt vom Wohnort liegen und eine längere Anreise erfordern, ist das problematisch.